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Mit diesen 3 Tipps gelingt Ihnen jeder Saunaaufguss

Er gehört zu jedem gelungenen Saunagang: der perfekte Aufguss. Auch wenn er gesundheitlich nicht notwendig ist, trägt er doch einiges zur Saunaerfahrung bei. Er verstärkt das Entspannungsempfinden und hilft Ihnen dabei, Ihre eigene Mitte zu finden. Im Folgenden wollen wir von Pro Pool einige wichtige Tipps geben, die für einen gelungenen Aufguss beachtet werden sollten.

1. Die wichtigsten Voraussetzungen

Bevor mit dem Aufguss begonnen werden kann, sollten Sie einige Utensilien bereitgestellt haben. Neben einem Saunaofen mit Saunasteinen benötigen sie noch einen Kübel mit Wasser und eine Kelle. Vorzugsweise sollten beide Gegenstände aus Holz sein. Saunadüfte sind nicht zwingend erforderlich, der Aufguss ist auch nur mit Wasser möglich. Ein angenehmer Duft sorgt aber für eine entspannende Atmosphäre. Die Steine sollten eine Temperatur von 300 Grad erreicht haben, damit das Wasser später sofort verdampft. Ohnehin ist es empfehlenswert, vor dem ersten Aufguss mindestens fünf Minuten zu warten, damit Sie bereits leicht schwitzen.

2. Der eigentliche Aufguss

Was Sie beim eigentlichen Aufguss beachten sollten, haben wir Ihnen in einer Übersicht kurz zusammengestellt:

  • Vor dem ersten Aufguss sollten Sie die Tür der Sauna kurz öffnen, um frische Luft hereinzulassen.
  • Anschließend, wenn gewünscht, einige Tropfen Duftessenz in den Kübel mit Wasser geben und mit der Kelle umrühren.
  • Nach dem Rühren das Wasser mit der Kelle auf die Saunasteine gießen. Dabei langsam und vorsichtig vorgehen, um heiße Wasserspritzer zu vermeiden. Nun wird das Aufgusswasser verdampfen, wodurch die Luftfeuchtigkeit im Raum kurzzeitig steigt.
  • Jetzt ein Handtuch nehmen und es propellerartig kreisen lassen. Dadurch verteilen sich Duft und Feuchtigkeit in der Sauna. Anschließend eine Minute warten, bevor der Vorgang wiederholt wird.
  • Nach maximal drei Wiederholungen je nach Bedarf noch nachschwitzen und die Sauna verlassen.

3. Gesundheitliche Hinweise

Die dünne Luftschicht, die die Haut normalerweise isoliert, wird durch das propellerartige Kreisen mit dem Handtuch weggeblasen. Das erlaubt der Hitze, direkt auf den Körper einzuwirken. Die Hitze verteilt sich aber nicht völlig gleichmäßig: Auf den höheren Sitzbänken ist es deutlich wärmer als auf den unteren. Erleben Sie das erste Mal einen Aufguss, sollten Sie daher weiter unten sitzen, um Ihren Körper langsam an die neuen Verhältnisse zu gewöhnen.

Sollten Kreislaufprobleme, wie etwa Schwindel, Übelkeit oder Schwächeanfälle auftreten, ist die Sauna sofort zu verlassen. Anschließend sollten zuckerhaltige Säfte verzehrt werden, um den Körper bei der Regeneration zu unterstützen. Vor einem nächsten Saunagang sollten Sie ungefähr eine Stunde warten. In dieser Zeit können Sie sich in einen Bademantel wickeln und auf einer Liege entspannen.

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