Mit einer eigenen Sauna ersparen Sie sich Wege und Kosten, die beim Saunabesuch im Spa-Bereich oder Schwimmbad vor Ort anfallen. Der ideale Standort Ihrer Sauna, beispielsweise im Keller oder im heimischen Garten, hängt von diversen Faktoren ab. Als Fachbetrieb machen wir Sie mit den Vor- und Nachteilen beider Varianten vertraut, gerne unterstützen wir Sie auch persönlich bei Ihrer Entscheidung.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine Sauna im Garten fördert das traditionelle Naturerlebnis und ist baulich und räumlich gut zu planen.
- Mit einer Sauna im Haus wählen Sie eine kompakte und preiswerte Variante, bei der Lüftung und Klimatisierung gut zu planen sind.
- Beide Varianten sind im Regelfall umsetzbar, eine Fachberatung hilft beim Abwägen der individuellen Vor- und Nachteile.
Vor- und Nachteile der Gartensauna
Sie denken beim Saunabesuch an die traditionelle, skandinavische Sauna, die als Holzhütte mitten im Garten zum Schwitzen und anschließendem Frieren einlädt? Für die Belebung von Körper und Geist ist ein solches Naturerlebnis unschlagbar, setzt jedoch eine ausreichend große Gartenfläche zum Aufstellen einer Holzsauna als eigenständiges Bauwerk voraus.
Mit einer Gartensauna müssen Sie keinen Umbau des Hauses planen, die Feuchtigkeit beim Betrieb der Sauna bleibt direkt im Garten. Je nach Bauweise können Sie die Sauna sogar als Terrasse oder Grillplatz nutzen. Wesentlicher Nachteil sind die Anschlüsse je nach Betriebsart, hier kann im Extremfall ein komplettes Umgraben des Gartens notwendig werden. Denken Sie außerdem an mögliche neugierige Blicke der Nachbarn und Nachbarinnen.
Wann ist eine Baugenehmigung nötig?
Wer seine Gartensauna in Hessen plant, sollte das Thema Baugenehmigung frühzeitig prüfen. Grundsätzlich gilt nach der Hessischen Bauordnung (HBO):
Gebäude im bebauten Innenbereich sind bis zu einem Brutto-Rauminhalt von 30 Kubikmetern verfahrensfrei, also ohne förmlichen Baugenehmigungsantrag zulässig. Allerdings gilt diese Erleichterung ausdrücklich nur für Gebäude ohne Aufenthaltsräume und ohne Feuerstätten. Da eine Sauna baurechtlich als Aufenthaltsraum eingestuft werden kann und ein Holzofen als Feuerstätte gilt, greift die 30-Kubikmeter-Freigrenze bei Gartensaunen häufig nicht.
Im Außenbereich, also außerhalb eines bebauten Ortsteils, ist in Hessen grundsätzlich eine Baugenehmigung erforderlich. Wir empfehlen daher, vor dem Kauf oder Bau einer Gartensauna das zuständige Bauamt zu kontaktieren und die örtlichen Vorschriften sowie den Bebauungsplan zu prüfen.
Vor- und Nachteile der Haussauna
Die Haussauna ist ideal, wenn Sie nur über eine kleine Gartenfläche verfügen oder zum Saunieren Ihr Wohngebäude nicht verlassen möchten. Moderne, kompakte Bauweisen lassen sich auf engstem Raum unterbringen, bieten jedoch nur Platz für ein bis zwei Personen.
Einbau und Anschluss der Heimsauna gestalten sich einfacher als bei Bau oder Kauf einer eigenständigen Gartensauna. Allerdings müssen Sie eine verlässliche Klimatisierung der Sauna und umliegenden Räumlichkeiten sicherstellen. Ansonsten sammelt sich die Feuchtigkeit in Ihren Wohnräumen und das Risiko einer Schimmelbildung steigt.
Der Keller als Standort für die Haussauna
Ein besonders praktischer Standort für die Haussauna ist der Keller. Kellerräume eignen sich gut für den Saunabau, weil sie von Natur aus ruhig, abgeschirmt und oft ausreichend groß sind. Zudem bleibt die entstehende Feuchtigkeit im Untergeschoss und beeinflusst die Wohnräume darüber kaum, sofern die Belüftung korrekt geplant ist.
Voraussetzung ist eine ausreichende Raumhöhe von mindestens 1,90 bis 2,00 Metern sowie ein funktionierendes Be- und Entlüftungssystem. Da Kellerräume meist keine natürliche Belüftung haben, ist eine technische Lösung hier besonders wichtig. Wer die räumlichen Voraussetzungen mitbringt, findet im Keller oft den unkompliziertesten Standort für eine Heimsauna.
Gibt es Unterschiede bei der Materialwahl?
Beide Varianten sind preislich miteinander vergleichbar, was mit den größtenteils identischen Materialien zusammenhängt. Für die klassische Holzsauna stehen Ihnen verschiedene Holzarten zur Auswahl, der technische Anschluss für Klimatisierung und Beheizung ist ebenfalls vergleichbar.
Für den Innenausbau der Sauna stehen verschiedene Holzarten zur Auswahl, die sich in Optik, Haptik und Eignung unterscheiden. Espe ist eine besonders beliebte Wahl: Das helle, geruchsarme Holz nimmt Wärme langsam auf und wirkt dadurch angenehm hautfreundlich. Abachi, ein westafrikanisches Holz, überzeugt durch seine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit und ist daher auch für empfindliche Haut angenehm im Kontakt.
Rotzeder bringt ein intensives, natürliches Aroma mit und ist durch ihre ätherischen Öle von Natur aus besonders widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, weshalb sie sich gut für Außensaunen eignet.
Beachten Sie, dass bei einer Sauna im Haus meist nur ein kompakter Anbau nötig wird, während Sie bei der Gartensauna ein kleines Holzgebäude in Ihrem Garten aufstellen. Je nach Bundesland oder Gemeinde kann dies sogar an eine Baugenehmigung gebunden sein. Holen Sie bei entsprechenden Vorlieben frühzeitig Informationen ein.
Unser Fazit
Für unsere Spezialisten und Spezialistinnen für den Saunabau in Frankfurt und Umgebung gibt es keinen eindeutigen Gewinner im Vergleich der Saunatypen. Beide Varianten sind beliebt und auf die jeweiligen baulichen Gegebenheiten und Ihre persönlichen Wünsche abzustimmen.
Hier beraten wir Sie gerne und begleiten Sie von der Auswahl über den Bau Ihrer Sauna bis zur fachgerechten Inbetriebnahme – nehmen Sie einfach Kontakt auf!
Gartensauna, Kellersauna oder kompakte Innenlösung: Alle Varianten sind beliebt und auf die jeweiligen baulichen Gegebenheiten und Ihre persönlichen Wünsche abzustimmen. Hier beraten wir Sie gerne und begleiten Sie von der Auswahl über den Bau Ihrer Sauna bis zur fachgerechten Inbetriebnahme – nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!

